Vor kurzem fand im SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen der jährliche Gedenkgottesdienst statt, um an die Bewohner:innen zu erinnern, die im vergangenen Jahr verstorben sind. In einer ergreifenden Zeremonie, geleitet von Pater Thomas, kamen Angehörige, Mitarbeiter:innen und Bewohner:innen zusammen, um gemeinsam innezuhalten und der Verstorbenen in Würde zu gedenken. Es konnten dabei schöne Erinnerungen ausgetauscht und wertvolle Momente geschaffen werden.

Mit einer liebevollen und respektvollen Zeremonie gedachten die Bewohner:innen, Angehörigen und Mitarbeiter:innen des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen den verstorbenen Senior:innen des letzten Jahres. Die hauseigene Kapelle füllte sich mit einer wachsenden Zahl von Angehörigen, die der Einladung des Hauses folgte, um das Andenken an ihre Liebsten in familiärer Atmosphäre zu feiern. Pater Thomas leitete die Messe und sprach in seiner Predigt von der Reise des Lebens und des Todes, der für ihn „nicht das Ende, sondern der Beginn einer langen Reise“ sei. „Es war für mich eine ganz besondere Erfahrung, jene Bewohner:innen, die leider im letzten Jahr von uns gegangen sind, in diesem Rahmen verabschieden zu dürfen“, teilt Johann Soos, ein Bewohner des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen bewegt mit. „Ich finde es schön, unserer Mitmenschen auf diese Weise zu gedenken und wertvolle Erinnerungen miteinander zu teilen.“

Im Zeichen des Zusammenhalts
Der Gedenkaltar, kunstvoll und mit Hingabe von den Senior:innenbetreuerinnen Petra Opitz und Sabine Haider gestaltet, war für viele Angehörige ein emotionaler Ankerpunkt in dieser besonderen Zeremonie. Für jede:n einzelne:n der Verstorbenen wurde ein Licht entzündet und ein Herbstblatt mit dem jeweiligen Namen in einen Korb gelegt, der auf dem liebevoll gestalteten Gedenkaltar seinen Platz fand. „Unsere Zeremonien sind ein Zeichen der Verbundenheit und des Zusammenhalts“, erklärt Franz Kiss, Hausleitung des SeneCura Sozialzentrums in Frauenkirchen. „Wir wollen sowohl den Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen, als auch den Angehörigen einen Ort des Gedenkens und des Miteinanders zur Verfügung stellen.“ Jedes Jahr finden immer mehr Angehörige den Weg zu dieser Gedenkfeier, um gemeinsam innezuhalten und ihrer Liebsten zu gedenken. Die Feier vereint Abschied und Hoffnung und bleibt ein wichtiges Zeichen der Zusammengehörigkeit.