Bewegung und Sport gehören seit jeher zum Alltag im SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen. Besonders im Behindertenbereich wird nun mit viel Motivation und professioneller Unterstützung trainiert: Einmal pro Woche bereiten sich die Klient:innen voller Eifer auf den Inklusions-Run der Special Olympics in Wien vor. Dabei zählt nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem der Gemeinschaftssinn und die Freude an der Bewegung.

Schon seit einiger Zeit gehört Sport zum festen Betreuungsprogramm im Behindertenbereich des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen. Doch nun gibt es ein ganz besonderes Ziel: Den Inklusions-Run in Wien, bei dem 800 Meter zu bewältigen sind – ob laufend, gehend, mit Rollator oder Rollstuhl, jede und jeder kann mitmachen. Die Vorfreude ist groß, die Motivation riesig. „Ich bin schon richtig aufgeregt! Wenn wir im Kreis laufen, fühle ich mich wie ein richtiger Sportler“, freut sich Klient Dominic Bauer. Für das Training ist die Strecke um das Wohnhaus mit ihren 400 Metern geradezu ideal: Zwei Runden und die Teilnehmer:innen spüren genau, welche Herausforderung vor ihnen liegt. Dank ausgebildeter Betreuer:innen mit Zusatzqualifikation im Mentalbehindertensport werden die Sportler:innen optimal gefördert und unterstützt. Neben der körperlichen Betätigung wird dabei auch großer Wert auf den Teamgeist gelegt – gemeinsam trainieren, sich gegenseitig anspornen und die Fortschritte feiern gehören genauso dazu wie das eigentliche Laufen.

„Ein Hoch auf uns!“
Das Highlight der letzten Trainingseinheit war die feierliche Übergabe der neuen Sportdressen durch Hausleiter Franz Kiss. Mit sichtlicher Freude und Stolz präsentierten die Sportler:innen ihre neuen Outfits, verziert mit den Logos von Special Olympics und SeneCura. Die neuen Trikots sind nicht nur funktional, sondern auch ein Symbol für Zusammenhalt und Stolz. „Man konnte die Begeisterung wirklich spüren. Manche sind gleich begeistert hineingeschlüpft, andere haben ihr Trikot ganz genau betrachtet – die Freude war auf jeden Fall groß.“, erzählt Hausleiter Franz Kiss enthusiastisch.

Doch nicht nur die neue Sportbekleidung sorgt für Euphorie, auch die wöchentlichen Trainingseinheiten selbst sind für alle ein Highlight. Die Vorfreude auf den Wettkampf wächst mit jedem Training, und die Motivation, sich stetig zu verbessern, ist spürbar. Auch von Special Olympics und örtlichen Sportvereinen kommen immer wieder wertvolle Tipps für das Training. „Es ist einfach wunderbar zu sehen, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung sich unsere hauseigenen Läufer:innen dieser sportlichen Herausforderung stellen. Wir sind unglaublich stolz auf sie und freuen uns, sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen“, betont Franz Kiss. Mit dieser sportlichen Ausstattung und der tatkräftigen Unterstützung kann der Inklusions-Run kommen! Und wer weiß, vielleicht gibt es in Frauenkirchen bald die ersten Medaillengewinner:innen der Special Olympics?