Im Rahmen der österreichweiten Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ besuchten Schüler:innen des Pannoneums Neusiedl am See das SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen. Drei Tage lang stand alles im Zeichen von Begegnung, Miteinander und gelebter Solidarität. Mit einem liebevoll gestalteten Candle-Light-Dinner, bunten Bastelstationen und fröhlichen Tanzrunden schenkten die Jugendlichen den Bewohner:innen des Sozialzentrums und den Klient:innen des Behindertenbereichs nicht nur Unterhaltung, sondern vor allem eines: echte Herzensmomente, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Unter dem Motto „Pack ma’s an“ fand heuer bereits zum zwölften Mal die Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ statt – Österreichs größte Jugendsozialaktion, bei der sich tausende Jugendliche im ganzen Land für soziale und ökologische Projekte engagieren. Auch das SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen durfte sich über tatkräftige Unterstützung freuen: Gestartet wurde mit einem stimmungsvollen Candle-Light-Dinner für die Bewohner:innen des Sozialzentrums am Abend des 22. Oktober, bei dem die Schüler:innen des Pannoneums Neusiedl am See, einer Wirtschafts- und Tourismusschule, liebevoll zubereitete Speisen servierten und mit Kerzenschein, Musik und festlicher Dekoration für ein besonderes Ambiente sorgten. Am darauffolgenden Tag stand der Behindertenbereich des Hauses im Mittelpunkt: In der Tagesstätte wurde ein fröhliches Spiele- und Kreativfest gefeiert – es wurde Teig geknetet, Kekse ausgestochen und gebacken, Armbänder gefädelt und herbstliche Bilder ausgemalt. Den Höhepunkt bildete das gemeinsame Tanzen, bei dem alle miteinander lachten, klatschten und das Leben feierten. „So viel Energie und Fröhlichkeit habe ich schon lange nicht mehr erlebt – die Jugendlichen haben uns richtig angesteckt!“, erzählt Klientin Marina Drexler, noch sichtlich bewegt von den Erlebnissen.
Kleine Taten, große Wirkung
Mit ihrem Einsatz im Rahmen der Aktion „72 Stunden ohne Kompromiss“ schenkten die jungen Menschen nicht nur Zeit, sondern echte Lebensfreude. Die Begegnungen waren geprägt von Wertschätzung, Offenheit und gegenseitigem Lernen – Eindrücke, die bleiben. Auch für die Jugendlichen war das Erlebnis etwas Besonderes, denn sie erhielten einen Einblick in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderungen bzw. älteren Menschen und entdeckten, wie bereichernd soziales Engagement sein kann. „Wir sind stolz und dankbar, dass unsere Einrichtung Teil dieser wunderbaren Initiative sein durfte. Es war ein Fest des Miteinanders, das noch lange nachwirken wird. Unser großer Dank gilt den Schüler:innen und Lehrenden des Pannoneums Neusiedl am See“, so Elisabeth Stuber, Pädagogische Leitung des Behindertenbereichs im SeneCura Sozialzentrum Frauenkirchen abschließend.